/ Revolutionäres Wirken von Kim Jong Un,
Generalsekretär der PdAK
Rede des Genossen Kim Jong Un auf der Eröffnungssitzung des 15. Landestreffens der Lehrer
   Genossen Pädagogen, die voller Stolz und Ehre, die Zukunft unseres Vaterlandes heranzubilden, in diesen bedeutsamen Kongresssaal eingetreten sind!
   Ich lege jetzt auf dieses Treffen Wert, mit sicher anderem Gefühl und anderer Erwartung als bei anderen Treffen oder Lehrgängen für einzelne Bereiche.
   Es ist eine zweifellose Tatsache und unser unentwegtes Prinzip, dass die Bildungsarbeit allerwichtigste staatliche Sache ist, die nicht hinter den Arbeiten in anderen Bereichen zurückstehen kann und darf.
   Ich freue mich wirklich sehr, auf diesem Platz den dankenswerten Persönlichkeiten, die das Wachstum der wertvollen Nachkommen des Vaterlandes gestalten, wieder direkt großen Respekt zu erweisen, den ich immer bezeigen wollte.
   Bei Ihrem Anblick in der Nähe denke ich, dass eben von vielen Pädagogen wie Ihnen Talente herangebildet werden, die Stolz des Vaterlandes und Klugheit des Volkes werden, und die Schönheit und die Stärke dieses Landes zuverlässig fortgesetzt werden. Mit diesen Gedanken bin ich Ihnen sehr dankbar.
   Verehrte Lehrer!
   Ich bin der Meinung:
   Wenn es in der Welt etwas gäbe, was mit der heiligen und wertvollen Anrede „Mutter“ zu vergleichen ist, mag es wohl das Wort „Lehrer“ sein.
   In der Welt gibt es keine so wertvolle Anrede wie Mutter und Lehrer.
   Es ist die Mutter, die einem Kind das Leben schenkt, während eben unsere Lehrer die Wohltäter sind, die dieses Leben pflegen und entwickeln.
   Das Recht der Mutter wird nicht von jemandem eingeräumt, aber die Anrede „Lehrer“ ist eine Eigenschaft und Ehre, die dadurch gegeben werden, freiwillig den Beruf des Pädagogen, der die in diesem Land Geborenen zu wahren Menschen heranbildet und führt, zu wählen und der eigenen Hauptpflicht gerecht zu werden.
   Dieser heilige Ruf wird nicht von anderen gewahrt, sondern sollte man ihn selbst behaupten, deshalb denke ich, wie viele Geschichten Sie am Lehrerpult für sich behalten haben, wie viele Nächte Sie aufbleiben mussten. Mit diesen Gedanken neige ich mich wirklich und bin tief beeindruckt.
   Den Schülern, die sich in Streben, Charakter, Hobby und Familienverhältnissen, ja in allem voneinander unterscheiden, vermitteln die Lehrer Kenntnisse und geben eine moralische Erziehung. Und sie kümmern sich um das Lernen, Studium und die Einzelheiten des Alltagslebens der Schüler. Der Kraftaufwand der gewöhnlich viel beschäftigten Lehrer ist so unermesslich wie die Mühen der Mütter, die Kinder großziehen. Niemand kann sie nicht ersetzen.
   Unsere Pädagogen wenden sogar die Liebe, die sie ihren wertvollen Kindern, Familien, Eltern und Geschwistern widmen sollen, voll und ganz für ihre Schüler auf und unterstützen die Nachfolger des Landes zuverlässig, aber sie halten es für ihre Dienst- und Hauptpflicht. Ihr Leben wird überall in diesem Land von allen Menschen als das schönste und edle patriotische Vorbild respektiert.
   Sie müssten an die Spuren ihrer Schüler, die in Hunderten und Tausenden Ämtern und Posten hinterlassen werden, sorgenvoll gedacht und manchmal schmerzlich Tränen um ihre nicht zurückgekehrten Schüler vergossen haben. Das rührt mich zu Tränen. Deshalb verhalte ich mich noch respektvoller zu ihnen, die sie zeitig graue Haare und tiefe Falten am Gesicht bekamen.
   Die Helden, die ihr wertvolles Leben aufopferten, um den Befehl des Vaterlandes auszuführen und dessen Ehre zu verteidigen, die hervorragenden Talente, die den harten Weg der Erforschung beschritten und die Würde des mächtigen Korea erstrahlen ließen, und die aufrichtigen patriotischen Verdienten, die zeitlebens in Fabriken, Kohlenbergwerken und auf Ackerfeldern mit reinem Gewissen dieses Land unterstützen, ja sie alle müssten sicherlich Schüler von hervorragenden Lehrern sein.
   Aber es gibt noch keinen Fall, dass die Lehrer, die die Schüler seit deren kindlichem Alter mit ganzer Kraft und Seele heranbildeten, zusammen auf das ehrenvolle Podest stiegen, auf dem ihre Schüler angelangt sind.
   Und es sind nur wenige Leute, die wissen oder fragen, wer Lehrer von ihnen ist und wie groß die Verdienste der Lehrer um ihre Heranbildung sind.
   Die Lehrer gaben sich hin, uneigennützig und ohne Erwartung des Entgelts, deshalb dachten sie nicht einmal an ihren Anteil an den Verdiensten ihrer Schüler oder wollten diese mit ihnen teilen. Sie empfinden unermessliche Lebensfreude und -sinn allein schon mit dem einzigen Gedanken, eben sie seien meine Schüler.
   Unsere Lehrer sind fürwahr Wohltäter, vor denen sich alle Bürger dieses Landes tief verneigen sollten, und Patrioten aller Patrioten, die als Erste auf alle Podeste der Ehre zu stellen sind, welche wir so begeistert errichten.
   Das ist das wahre Bild unserer Pädagogen, die alle Leute kennen, in Erinnerung behalten und sehr respektieren sollen.
   Auf diesem bedeutungsvollen Platz möchte ich allen Pädagogen des ganzen Landes, die das ruhmvolle, aber schwierige Leben als Lehrer selbst wählten und mit erhabenem Verantwortungsbewusstsein und dem Gewicht der edlen Persönlichkeit das heilige Lehrerpult halten, herzlichste Hochachtung und Dankesgrüße entbieten.
   Und allen Pädagogen des Generalverbandes der Japankoreaner (Chongryon), die in der Fremde mit unwandelbarem patriotischem Willen und durch beharrlichen Kampf das Recht auf die nationale Bildung verteidigen und die Zukunft der Gesellschaft der Landsleute und des Chongryon standhaft heranbilden, sende ich herzlichen Dank und aufrichtige Ermutigung.
   Und ich würdige hoch die vorbildlichen Patenorganisationen und Funktionäre, die die Bildungspolitik der Partei von ganzem Herzen unterstützen und sich mit aller Aufrichtigkeit und allen Anstrengungen für die Verstärkung der Grundlage des Bildungswesens einsetzen.
   Dieser Kongresssaal ist jetzt mit herzlichen Glückwünschen erfüllt, die nicht nur die Schüler, Studenten und ihre Eltern, sondern auch alle in Beziehung mit Schulen stehenden Familien dieses Landes zusammen entbieten.
   Denn unseren Lehrern ist das Wachstum der lieben Kinder anvertraut und von ihnen wird auch die Zukunft der Nachkommen gestaltet, die weiter geboren und aufwachsen werden.
   Die große Zusammenkunft der Lehrer wird zwar bis heute 15-mal abgehalten, aber meiner Meinung nach gab es keinen Kongress, der wie dieses Treffen mit dem Vaterland von unseren Pädagogen gewidmeten wertvollen Früchten und den vom Volk anerkannten Erfolgen mit Recht und voller Stolz begrüßt wird.
   In der beispiellosen Zeit für Umwälzungen beim sozialistischen Aufbau gibt es keinen Bereich, der sich nicht verändert und keine Innovationen vollbringt, aber im Bildungswesen treten in umfangreichen Bereichen – System und Struktur, Inhalt und Methoden, Bedingungen und Umfeld, soziales Interesse und Unterstützung – wirklich beträchtliche Veränderungen ein.
   Solche qualitativen Veränderungen, die einen deutlichen Kontrast zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bemerken lassen, vollzogen sich nicht in zwanzig oder zehn Jahren, sondern in nur wenigen Jahren. Das ist als eine Revolution zu bezeichnen.
   Eben die hier anwesenden Kongressteilnehmer und Pädagogen des ganzen Landes sind die Herren, welche in der auf die Zivilisation orientierten gegenwärtigen Zeit den Auftakt für großartige Umwälzungen, die die höchstentwickelte Bildung anstreben, einleiteten und die Bildung auf die heutige Höhe brachten.
   Wirklich erhaben und schön waren der patriotische Enthusiasmus, das zeitgemäße Pflichtgefühl und die kommunistischen Charakterzüge, welche unsere Pädagogen dem von der Partei der Arbeit Koreas gestellten Ziel und Weg zum Aufbau eines Landes mit hochentwickelter Bildung und eines an Talenten reichen Landes folgend zeigten.
   Weil es ein über die Kräfte gehendes Ziel ist, dem sie erstmals seit dem Bestehen des Staates begegneten, müssten unsere Pädagogen häufig auf fremde Aufgaben gestoßen und müde und erschöpft worden sein. Aber sie gelangten am Heute, indem sie sich nur mit Entschlossenheit und Enthusiasmus, unbedingt zu schaffen, den Weg bahnten und Schwierigkeiten überwanden.
   Alle hier Anwesenden mögen wohl unvergessliche Geschichten aus jenen Tagen haben und derart maßlosen Stolz bewahren, dass die Mühsale für Glück und Lebenssinn gehalten werden.
   Es fiel zwar ihnen schwer, aber sie umschifften die nicht leichten Klippen. Dabei wurden die Charakterzüge und Qualifikationen entwickelt und Erfahrungen und Lehren gesammelt bzw. gezogen. Sie sind fürwahr wertvoll und werden die Erfolge der künftig fortzusetzenden Revolution standhaft unterstützen.
   Für unsere Partei und unser Vaterland ist es die größte Kraft, eine Formation von Lehrern als Revolutionären mit erhabenem Geist, hoher Intelligenz und festem Selbstvertrauen zu haben.
   Genossen!
   Die Bildung ist gleichsam eine Brücke, die mit Geist und Wissen die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des Landes und der Nation miteinander verbindet.
   In der Tat konnten wir dank der unbeirrten Politik der Wertschätzung des Bildungswesens und dem vorzüglichen sozialistischen Bildungssystem eine ruhmreiche Geschichte schaffen und die Würde und Macht des Staates wie heute demonstrieren sowie schreiten der noch mehr prosperierenden und erstarkenden Zukunft entgegen tatkräftig voran.
   Unsere Bildung hat die mächtigen Kräfte, die die revolutionären Ideen und den Geist der Vaterlandsliebe, welche auch im Laufe der Zeit nicht degenerieren, sorgfältig bewahren und sich erhabene Ethik und Moral und umfangreiche Kenntnisse angeeignet haben, herangebildet und in den Vordergrund gestellt. Dieser Stafettenstab ist auch künftig unentwegt weiterzutragen.
   Die Zukunft dieses Landes ist nur jenen Talenten anzuvertrauen, die die große Geschichte und Tradition des Vaterlandes und Volkes verinnerlicht haben und das Vorhaben, sich die von der Menschheit erreichte Intelligenz und Zivilisation anzueignen und das eigene Land zu verstärken und zu bereichern, und die Fähigkeiten und Begabungen zur Verwirklichung dieses Vorhabens entwickelt haben.
   Gegenwärtig durchläuft unser Bildungswesen ein sehr verantwortliches und ausschlaggebendes Stadium.
   Von diesem Jahr an ist unsere Bildung auf der Grundlage der Erfolge bei der Erfüllung des ersten Programms der allgemeinen zwölfjährigen Schulpflicht zur Umsetzung des zweiten Programms übergegangen und auch der Bereich Hochschulbildung ins andere Entwicklungsstadium als früher richtig eingetreten.
   In der gegenwärtigen Zeit, in der unser Bildungswesen einen neuen Weg beschreitet, muss jede mit der Entwicklung der Bildung direkt verbundene Sache mit Blick auf die Zukunft geplant und ohne Abstriche in die Tat umgesetzt werden. Nur dann können wir dem Aufbau des Staates noch größere Vitalität verleihen und dabei die angestrebte Höhe erreichen.
   Die richtigen Anstrengungen für das Bildungswesen sind Investitionen für die Zukunft, Schrittsteine für die künftige Entwicklung und Garantie für all unsere Ideale.
   Während wir bisher das Ziel, uns im Bildungswesen in die erste Reihe der Welt zu stellen, gestellt und die Grundlage gelegt haben, müssen wir von nun an mit deutlichen Ergebnissen das gesamte Erscheinungsbild des höchst fortschrittlichen und hervorragenden Bildung verdeutlichen und die Revolution im Bildungswesen in der neuen Zeit, die für die Zukunft des Vaterlandes und der Revolution entschlossen in Angriff genommen wurde, unbedingt zum Erfolg führen.
   In diesem Sinne kann man sagen, dass dieses Treffen, auf dem die Arbeiten des gesamten Bildungswesens analysiert und bilanziert und die praktischen Fragen für die Beschleunigung der neuen qualitativen Entwicklung des Bildungswesens beraten werden, sehr zeitgemäß einberufen wurde.
   Genossen Pädagogen!
   Es ist Ideal und Wille unserer Partei, aus unserer Bildung die beste Bildung, die jeder beneidet und erhalten möchte, und die weltweit erstklassige Bildung zu machen, die das Erstarken und Gedeihen des Vaterlandes dynamisch führt.
   Die Partei und der Staat haben Sie, unsere Lehrer, mit dieser wichtigen Sache beauftragt, von der die Zukunft des Landes abhängt.
   Die Pädagogen sind Konstrukteure und Erbauer, welche weitreichende Projekte des Staates und der Revolution erarbeiten, sowie Herren der Revolution im Bildungswesen.
   Wenn sie mit dem Bewusstsein, dass jeder Lehrplan und jede Minute und Sekunde des Unterrichts und der Vorlesung zum Licht, das die Zukunft erhellt, und zum Nährstoff für die Pflege der üppigen Wälder von Talenten werden, ihrer Hauptpflicht treu bleiben, wird die Revolution im Bildungswesen in der neuen Zeit von Tag zu Tag immer mächtigere Kraft für Fortschritte haben.
   Die Leistungen der Schüler und Studenten werden von den Lehrern benotet, aber deren Leistungen von den Spuren des Lebens bewertet, die ihre Schüler hinterlassen.
   Die Pädagogen sollen Gärtner werden, die mit erhabenen Eigenschaften, die auf ewig ein Lehrbuch des wahren Lebens bleiben werden, und mit akademischer Autorität, der alle Schüler und Studenten herzlich folgen und mit der sie sympathisieren, die Angehörigen der neuen Generationen zu Mitgestaltern heranbilden, die die Zukunft des Vaterlandes auf sich nehmen werden.
   Obwohl die Größe der Schulen und die Zahl der Schüler und Studenten unterschiedlich sind, müssen in all unseren Schulen die einmütig treuen und schönen neuen Generationen heranwachsen, die Stützpfeiler des Landes und Stolz der Familien werden.
   Wenn unsere Pädagogen mit der Liebe der leiblichen Mutter, die für ein unvernünftiges Kind größere Herzensgüte und mehr Mühe als auf ein vernünftiges Kind aufwendet, für alle Schüler und Studenten sorgen und sie an der Hand führen, können wir über die Zukunft unbesorgt sein.
   Genossen!
   Die Bildung ist der Boden, wo das wertvollste Vermögen des Landes gezüchtet wird, und eine Triebkraft für die Entwicklung des Staates, und ihr Wert lässt sich nicht mit Geld berechnen.
   Ich sage nochmals mit Bestimmtheit, dass die Bildungsarbeit allerwichtigste der Staatsangelegenheiten ist und die Pädagogen wie niemand sonst hochverehrt werden sollten.
   Obwohl in umfangreichen Sphären viele Arbeiten durchgeführt werden und viele Sachen der Bemühungen bedürfen, werden unsere Partei und unser Staat mit bereitwilligen Anstrengungen und Herzensgüte den Fortschritt des Bildungswesens führen und die von Ihnen gehaltenen Lehrerpulte unterstützen.
   Ich spüre in der jetzt hier herrschenden Leidenschaft und Ihrer Würde unerschöpfliche Kraft und Mut dafür, die heilige Sache für die Revolution im Bildungswesen voranzutreiben.
   Weil die zuverlässigen Persönlichkeiten wie Sie dafür zuständig sind, wird unsere Bildung auf ewig eine Wiege für die Entwicklung der Würde und Stärke des Landes und Boden bleiben, wo eine prosperierende und zivilisierte Zukunft gestaltet wird.
   Ich bitte wiederholt all unsere Pädagogen, unter der grenzenlosen Hochachtung und Liebe aller Bürger dieses Landes ihre heilige Mission und ihren erhabenen Ruf zu bewahren.
   Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Treffen vom ganzen Volk herzlich erwartete und gewünschte hervorragende Erfolge erzielen wird. Hiermit erkläre ich das 15. Landestreffen der Lehrer für eröffnet.