/ Revolutionäres Wirken von Kim Jong Un,
Generalsekretär der PdAK
Der verehrte Genosse Kim Jong Un hielt eine programmatische Rede zum 80. Jahrestag der Gründung der Zentralen Kaderschule der PdAK
   Genosse Kim Jong Un, Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas, stattete am 1. Juni der Zentralen Kaderschule der PdAK einen Gratulationsbesuch zu ihrem 80. Gründungstag ab und hielt eine bedeutungsvolle Rede vor den Lehrern und Studenten dieser Schule sowie Pädagogen und Studenten der Bezirksparteischulen des ganzen Landes.
   Genossen!
   Die Zentrale Kaderschule der PdAK hat heute ihr 80-jähriges Jubiläum begangen.
   Ich beglückwünsche herzlich alle Lehrer und Studenten zu diesem sehr bedeutsamen Tag.
   Jetzt sind auch Pädagogen der Bezirksparteischulen anwesend, und ich entbiete durch Sie auch den Lehrern und Studenten der Parteischulen aller Ebenen im ganzen Land herzliche Grüße.
   Auch jenen Pädagogen und verdienstvollen Genossen der vorangegangenen Generation, die bis zum hohen Alter des Lebens auf dem Katheder in den Parteischulen treu standen und in der Ausbildung von Parteikadern bemerkenswerte Verdienste hinterließen, erweise ich Hochachtung.
   Ich bin voller Rührung, da heute in dieser Schule, die von der hohen Würde und dem heiligen Werdegang unserer Partei zeugt, ihr 80. Gründungstag festlich gefeiert wird.
   Es wird der Zeitpunkt gefeiert, in dem die ruhmreiche Geschichte der Schule und ihre noch heller werdende Zukunft miteinander verbunden werden. Das selbst ist als eine Demonstration des Kredos und Willens dazu zu bezeichnen, sich fest von unserer revolutionären Ideologie und unserem Ideal des Parteiaufbaus zu überzeugen und sie unbeirrt in aller Reinheit fortzusetzen.
   Im Rückblick auf die Parteigeschichte der Arbeiterklasse etablierte nur unsere Partei in etwas mehr als einem Jahr nach ihrer Gründung von der Hauptstadt bis hin zu örtlichen Gebieten Zentren für die Ausbildung von Parteikadern mit einem wohl geordneten System und solcher Struktur dafür, den Parteikern aus eigener Kraft heranzubilden.
   Wir gingen von unserem eigenen Standpunkt aus, dass wir politische Aktivisten, die Stützpfeiler der Partei und Revolution des eigenen Landes werden, unbedingt aus eigener Kraft ausbilden müssen, selbst wenn wir das Problem technischer Talente durch Entsendung zum Auslandsstudium lösen könnten. Unter schwierigen und komplizierten Bedingungen unmittelbar nach der Befreiung des Landes, wo es so gut wie nichts gab, wurde ein Rahmen für die Ausbildung von Parteikadern geschaffen, die mit unseren Ideen, Traditionen und Kampfmethoden unserer Prägung ausgerüstet sind. Das war wirklich eine richtige und weitsichtige Maßnahme.
   Am 1. Juni 1946 wurde mit dem Genossen Kim Il Sung als erstem Direktor die Zentrale Kaderschule aus nur 80 Studenten gegründet. Seitdem wuchs sie in ihrer zurückliegenden 80-jährigen Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes ununterbrochen zu einem zuverlässigen Ausbildungszentrum für Kader der PdAK heran. Auch heute erstrahlt unbeirrt ihr heiliger Name als politisches Bildungsorgan, das der eigenen Sache für den Parteiaufbau treu dient, und als ein strategisches Bollwerk, das die Existenz und Entwicklung der Partei garantiert.
   Nur unsere Zentrale Kaderschule ist eine politische Schule, die seit der ersten Zeit der Parteigründung die harten Jahre der Revolution mit der Partei teilte, einen so festen Grundstein für die über das Jahrhundert und Generationen hinweg fortgesetzte Sache zum Aufbau der Partei der Arbeiterklasse legte und sie mit Nährstoff versorgte.
   Auf diesem heiligen Weg wurden die wertvolle Ehre und das hohe Ansehen der Zentralen Kaderschule erreicht und werden bewahrt.
   Zahlreiche hier ausgebildete und entwickelte Kräfte spielten die Rolle als die Führungskräfte, die alle Ebenen von den Grundorganisationen bis zur Zentrale organisatorisch-ideologisch verstärken, und werden in Politik, Militärwesen, Wirtschaft, Kultur und allen anderen Bereichen des staatlichen und gesellschaftlichen Lebens ihrer wichtigen verantwortungsvollen Funktion gerecht, um deren Entwicklung zu führen.
   Die Zentrale Kaderschule trägt die verantwortungsvolle Mission, das weit reichende Projekt der Partei und Revolution für alle Zeiten zu garantieren, und leistete einen überaus großen Beitrag dazu, die Parteikader mit treuem Geist und hoher fachlicher Fähigkeit auszubilden und die Schatzkammer der Theorie über den Aufbau einer revolutionären Partei zu bereichern. Da es einen festen Stützpunkt wie diese Schule gab, gibt es heilige Aufzeichnungen der PdAK, die auch unter den Stürmen der Geschichte keinmal einen Fehler oder Wechselfälle hinter sich hatte, und das Heute, wo sie mit ihrer hervorragenden Führungskraft hohe Würde genießt.
   Diese Kaderschule hinterließ mit ihrer glänzenden 80-jährigen Geschichte deutliche Spuren für die Stärkung und Entwicklung der Partei und ist ein mächtiger Stützpunkt, der das unveränderliche revolutionäre Gen für die Fortsetzung der großen Sache der Partei erhält, welche auch nach künftigen 80, ja 800 Jahren unerschütterlich bleiben wird. Eben darin bestehen die außergewöhnliche Stellung und das herausragende Ansehen, welche nur diese Schule hat.
   Genossen!
   Es ist nicht der Aufbau eines starken Staates zu erwarten, der von der Kern- und Hauptrolle der Parteikader losgelöst ist, und man muss die Ausbildung von Parteikadern in den ersten Platz aller Angelegenheiten stellen. Diese Idee aus der Gründungszeit gilt auch heute nach 80 Jahren als die absolute Wahrheit.
   Wie jetzt alle verspüren und erleben, verändert sich die Wirklichkeit sehr schnell, und unser sozialistischer Aufbau durchläuft eine Epoche der Umwälzungen, die niemand erfahren konnte.
   Unsere Partei treibt dynamisch wichtige Politiken voran, um die komplexe Macht und das Erscheinungsbild des Landes rapide zu erhöhen bzw. zu verändern, und demnach wird der Kampf zur Verwirklichung des Ideals des Volkes wie nie zuvor erweitert und vertieft.
   Ebendeshalb kann man sagen, dass zum jetzigen Zeitpunkt auf die Rolle der Parteikader mehr Wert als je zuvor gelegt wird.
   Aber es ist ein Problem, dass in den Bereichen des mit jedem Tag umfassend und vertieft erfolgenden Kampfes für großartige Umwälzungen nicht viele befähigte Parteikader, die die Ideologie und Politik der Partei vollkommen verwirklichen können, und nicht viele Kernkräfte mit fachlicher Kompetenz sind, die gemäß den hohen Anforderungen und Normen der sich verändernden Wirklichkeit und der sich entwickelnden Zeit ihre Arbeit durchzuführen verstehen.
   Genosse Kim Jong Un analysierte das allgemeine Niveau und die Fähigkeiten der jetzigen Kader und erwähnte die Dringlichkeit, die Rolle der Ausbildungseinrichtung für Parteikader entscheidend zu verstärken, welche jeder Kader unbedingt zu absolvieren hat.
   Man kann sagen, dass heute eine Zeit ist, in der nicht materielle Ressourcen wie technische Mittel oder Naturschätze, sondern Talente als erste strategische Ressourcen des Staates gelten, und das Entwicklungsniveau eines sozialistischen Staates eben vom Niveau der Kader der Regierungspartei abhängt.
   Die Ausbildung von Parteikadern war nicht immer von der Existenz und Entwicklung unserer Partei und unseres Staates getrennt, aber ich glaube, dass sie sich bisher noch nicht als eine so dringende und schicksalhafte Aufgabe wie heute erwies.
   Natürlich kann man einige treue Talente auch in der Wirklichkeit herausfinden, aber die Reihen der Parteikader, die für alle Fronten und Abschnitte der sich vertiefenden und entwickelnden Revolution notwendig sind, können nur durch die Absolvierung einer Fachausbildung für Parteifunktionäre geschaffen werden.
   Damit die Partei stark ist und das Land sich entwickeln kann, muss es ein zuverlässiges Saatbeet für die Ausbildung von Kern bildenden Parteikadern geben, und die besten Talente unseres Landes müssen gerade davon hervorgebracht werden.
   Wir legen vor allem auf die Bildung in den Parteischulen viel Wert, was auch damit zusammenhängt, dass wegen des Generationswechsels in der Revolution junge Menschen, die parteilich nicht bewährt genug sind und andere Empfindlichkeit als die vorangegangene Generation haben, die Hauptkräfte des Kaderbestandes bilden.
   Genosse Kim Jong Un betonte den Sachverhalt, dass die jungen Kader, die die harten Prüfungen wie Krieg und Wiederaufbau nicht erlebt haben, immer größere Unterschiede von den vorangegangenen Generationen in der Geisteswelt und Würde aufweisen, und die Wege für die Überwindung dieser Sachlage.
   Das besagt, dass man bei den jungen Generationen größere Kraft auf die Stählung ihrer Parteiverbundenheit und ihre revolutionäre Beeinflussung legen und in den Lehrinhalten und -methoden selbst höheres Niveau und Ziel als früher anstreben muss.
   Damit sich der Bewusstseinszustand der neuen Generationen von Ideal und Überzeugung der revolutionären Vorkämpfer nicht entfernt und der beharrliche und standhafte Geist, wie jene Vorkämpfer allen Herausforderungen und schlimmsten Bedingungen ohne Scheu zu trotzen, in der ganzen Gesellschaft herrscht, müssen die Parteischulen ihrer Rolle als politische Schulen, die alles Unsaubere reinigen und nur frischen revolutionären Geist einpflanzen, verantwortlich gerecht werden.
   Es gilt, das Bildungsniveau, -umfeld und -klima der Parteischulen auf höchsten Stand zu bringen und so nicht einfache Absolventen von Parteischulen, die die Fünf-Punkte-Richtlinie für den Aufbau der Partei in der neuen Zeit nur als Begriff und Schrift auswendig lernen, sondern echte Parteifunktionäre auszubilden, die sich mit Leib und Seele für die Verwirklichung der Führung der Partei einsetzen.
   Anders gesagt, muss man im Lauf der Zeit und bei ständigem Generationswechsel die Wesensart und Atmosphäre der politischen Schulen der Partei standhaft bewahren und die für das Land unbedingt notwendigen Parteikader heranbilden, die mit dem Zentralkomitee der Partei die Ideen, Gesinnung und Ideal teilen und mit ganzer Seele dem Volk, Wurzel ihres Lebens, zu dienen verstehen.
   Ich erwarte, dass die Pädagogen, Studenten und Absolventen der Zentralen Kaderschule der PdAK den Anforderungen unserer sich entwickelnden Revolution und der von Partei, Staat und Volk übertragenen großen Mission grenzenlos treu bleiben, und möchte bei dieser bedeutsamen Gelegenheit einiges betonen.
   Auf diesem Platz muss man sich heute nochmals tief einprägen, dass die Zentrale Kaderschule auf alle Fälle die kimilsungistisch-kimjongilistische Schule und die Schule des Zentralkomitees der Partei ist.
   Auch wenn sich alles in der Welt verändert, darf sich die Wesensart der Partei der Arbeit Koreas nie verändern. Ebenso müssen der Charakter und die Mission der Parteischule unveränderlich bleiben, selbst wenn sich das Bildungsumfeld und die Lehr- und Erziehungsmethoden verändern.
   Bisher wurde es viel gesprochen, aber man darf keinen Augenblick vergessen, warum wir aus dem Nichts die Parteischule gründeten, als sich jene Parteien, die sich auf demselben Weg wie wir befanden, bei der Kaderausbildung auf jene Länder verließen, die als Erste die Revolution verwirklichten.
   Die Partei ließ in dieser heiligen Stätte die Zentrale Kaderschule neu erbauen und gewährt unter allem Aufwand beste Arbeits-, Studien- und Lebensbedingungen, was schließlich auf die Ausbildung von Eliten abzielt, die nur die Ideologie der Partei der Arbeit durch und durch verinnerlichen.
   Für unsere Revolution gibt es die Einheitlichkeit, die für ihre ununterbrochene Fortsetzung und Vollendung absolut unveränderlich sein muss.
   Es ist eben die Einheitlichkeit der Leitideologie, des Führungszentrums und des Führungssystems.
   Wer entschlossen ist, mit festem Glauben nur an die eigene Partei jedwedes Leiden zu überwinden und unbeirrt in der Revolution mitzuwirken, schmeichelt weder den Einflussreichen noch unterwirft sich ihnen und weiß nicht, den Mantel nach dem Winde zu hängen.
   Jeder Absolvent der Zentralen Kaderschule muss unter anderem in der revolutionären Überzeugung und dem revolutionären Prinzip keine Zugeständnisse kennen.
   Unsere Partei braucht solche Funktionäre, die die Ideologie und Absicht der Partei als die absolute Wahrheit glaubt, nichts außer ihnen beachten und auch unter jeglichen Umständen und Bedingungen die Parteipolitik unbedingt durchzusetzen wissen.
   Die Menschen mit abgeschlossenem Studium in der Parteischule müssen in dem Geist und der Natur, die Richtigkeit der Richtlinien und Politik der eigenen Partei zu verteidigen, gleich sein, ganz egal, ob sie tausend oder zehntausend zählen und ihr Charakter und Niveau unterschiedlich sind.
   Jährlich absolvieren etwa 200 Personen die Zentrale Kaderschule, und wenn sie alle sich zu Getreuen vorbereitet haben, die in der Ideologie und Überzeugung standhaft, rein und ehrlich sind, kann der Kaderbestand unserer Partei zum standhaften Bollwerk, das die Partei und Macht verteidigt, und zur mächtigen Triebkraft der koreanischen Revolution werden, die, alles Unreine beseitigend, nur in gerade Richtung vorwärtsschreitet.
   Wie diese Schule als eine kommunistische Hochschule startete und 80 Jahre lang das Hauptgewicht auf die Stählung der Parteiverbundenheit legte, muss man den Bildungsprozess nicht zu einem Prozess für die Vermittlung von bloßen Theorien und Kenntnissen, sondern zum Prozess der geistigen Wappnung, in dem die Idee und Absicht des Zentralkomitees der Partei als Kredo eingeprägt werden, und auch das Alltagsleben zum Prozess für die Abhärtung der Ideen und des Willens und die Entwicklung der Qualitäten machen, in dem die Treue zur Partei, die Selbstlosigkeit für die Erfüllung der revolutionären Aufgaben und die edle Persönlichkeit anerzogen werden. Das soll als das eigene Klima der Parteischule gefestigt werden.
   Die Studenten sind dazu zu veranlassen, sich während des Studiums in dieser heiligen Schule als Instinkt einzuprägen, was die Partei bezweckt, worum sie sich sorgt und was zur Verteidigung der Autorität des Zentralkomitees der Partei führt.
   Die bahnbrechenden Vorkämpfer unserer Revolution erhielten zwar keine reguläre Bildung, aber sie bewahrten die Treuergebenheit zur Revolution als angeborenes Naturell, schufen die wertvolle Tradition, den höchsten Ruhm, Lebenssinn und Stolz darin zu sehen, sich ohne Scheu für die schwierigsten, kritischsten und dringlichsten Stellen einzusetzen, als geistigen Grundstein dieses Landes und beeindruckten somit jede Generation.
   Die Bildung und Erziehung in den Parteischulen, die die ideologische Blutlinie unserer Partei und den reinen Geist der koreanischen Revolution an der Spitze fortzusetzen haben, müssen zur revolutionären Bildung und Erziehung werden, die die Idee und den Geist der Studenten auf den Stand der Geisteswelt heben, die die erste Generation unserer Revolution hatte.
   Damit sich die Studenten die Qualitäten als Parteifunktionäre aneignen, ist es wichtig, sie durch und durch an die Anforderungen des Parteistatutes und die Normen des Parteilebens zu gewöhnen.
   Nur wenn alle Mitglieder der Gesellschaft die Gesetze des Staates einhalten, gehen die Staatsangelegenheiten gut vonstatten, und ebenso werden alle Arbeiten – die Herstellung des einheitlichen Führungssystems des Zentralkomitees der Partei und die Förderung der Verbundenheit mit Partei, Revolution und Volk – reibungslos durchgeführt werden, wenn sich unsere Funktionäre an die strikte Einhaltung des Parteistatutes gewöhnen.
   Es gilt, hohe Anforderungen zu stellen, damit man die Forderungen des Parteistatutes und die Parteilebensnormen richtig einhält, und alle Anlässe und Prozesse für die Stählung der Parteiverbundenheit wirksam zu nutzen, damit sie zum geistigen Wachstum und zur Hebung des politischen Bewusstseins beitragen, und auch den geregelten Tagesablauf entsprechend der Atmosphäre der politischen Schule der Partei in höchstem Maße zu reglementieren.
   Die Parteischulen sollen ihre besondere Aufmerksamkeit darauf richten, die Studenten dazu anzuhalten, sich die moralischen Charakterzüge als Funktionäre der Regierungspartei anzueignen.
   Wenn die Idee und das Ideal zum Banner des großen und erhabenen Kampfes für das Vaterland und Volk gefestigt werden wollen, müssen sie unbedingt mit der Moral verbunden sein.
   Wer zwar geistige Fähigkeiten besitzt, aber keine Moral hat, wägt bei jeder Arbeit den Wichtigkeitsgrad ab und strebt vor allem nach Anerkennung oder persönlicher Ehre. Wenn die Zeit kommt, in der man das Leben riskieren muss, weicht er reflektorisch zurück und fällt geistig leicht zusammen, wenn er sich fühlt, als wäre er auf einer verlassenen Insel.
   Man kann sagen, für einen Revolutionär seien die konsequente Ideologie und die edle Moral zwei Stützpfeiler, die die Überzeugung und Persönlichkeit aufrechterhalten.
   Die Parteischulen müssen es als einen so viel wichtigen pädagogischen Prozess wie die ideologische Ausrüstung im Auge behalten, den Studenten das moralische Bewusstsein einzupflanzen und ihre moralischen Qualitäten zu verfeinern, und das Schwergewicht darauf legen, alle Studenten zu wahren Menschen mit reinem revolutionärem Gewissen und moralischer Pflichttreue zu entwickeln.
   Alle unmoralischen und disziplinlosen Erscheinungen, vor denen sich unsere Partei hütet und gegen die sie standhaft kämpft, und die falsche Einstellung, das Studium in der Parteischule für ein Sprungbrett zur Karriere zu halten, müssen gründlich beseitigt werden.
   Ich erwarte von der Zentralen Kaderschule vor allem: Alles, was man an dieser Schule sieht, hört und empfindet, wird zum Nährstoff, der die revolutionäre Idee der Partei und die politische Überzeugung unveränderlich festigt, und zu einem Unterricht für die Entwicklung des parteiverbundenen Bewusstseins und der kommunistischen Charakterzüge, den man zeitlebens nie vergessen kann.
   Die Studenten der Zentralen Kaderschule der PdAK werden schon an der eigenhändigen Schrift des Präsidenten Kim Il Sung in dieser Schule selbst erkennen können, was sie zuerst studieren und zu welchem Menschen sie sich vorbereiten sollen.
   Der wertvolle Hinweis des Genossen Kim Il Sung, der zusammengefasst und klar definierte, was für einen Funktionär die Partei und der Staat brauchen, ist von dem Wort „Volk“ durchdrungen.
   Obwohl die Zeit wechselte und in Denken und Bewusstsein sowie Aktionsweise der Menschen Veränderungen eintraten, veränderte sich nicht im Geringsten das Wesen unseres Volkes, das der Partei sein Schicksal voll und ganz anvertraut und nur ihr folgt, und wird auch künftig nicht verändert werden.
   Auch heute und morgen wie gestern steht die Volksstimmung immer auf der Seite der Partei.
   Manche Funktionäre sagen, dass sich gegenwärtige Menschen von den Menschen aus früheren Zeiten in etwas unterscheiden, und neigen sich auch in der Parteiarbeit noch intensiver zu materiell-ökonomischen Aspekten als zu ideologischen Faktoren. Das ist ein Ausdruck der Unwissenheit davon, welche Überzeugung und welcher Geist dieses Land verteidigen und unterstützen, oder das Gerede der Faulenzer, die die volksverbundene Philosophie der Partei nicht einmal richtig durchgesetzt haben.
   Die Bezeichnung „unser großes Volk“ ist durchaus nicht ein Erbe aus der Vergangenheit.
   Überall in diesem Land sind unzählige Bürger, die ohne Erwartung eines Entgelts oder einer Gegenleistung für die Partei und den Staat im Stillen arbeiteten und auch jetzt so arbeiten. Sie bewahren im Herzen reine und flammende Vaterlandsliebe und Treue, welche mit dem Gewicht von Orden und Medaillen nie zu vergleichen sind.
   Genosse Kim Jong Un bemerkte: Zurzeit betont die Partei, an die Idee und den Geist aus der Zeit ihrer Gründung anzuknüpfen, und stellt die Generation der Parteigründung in den Vordergrund, weil in unserer Partei volksfeindliche Erscheinungen wie Autoritätsmissbrauch, Bürokratismus und ungesetzliches Geldverdienen auftreten. Er unterstrich wie folgt:
   Das Volk sieht und beurteilt alles korrekt.
   Jenen Funktionären, die von ganzem Herzen für die Partei und den Staat arbeiten und das Volk als eigene Eltern, Frauen und Kinder wertschätzen, öffnet das Volk nicht nur sein Herz, sondern weist auch den Weg zur Lösung der Probleme und bringt auch Klugheit, Mut und Kühnheit bei.
   Das Geheimnis, solches große Vermögen zu gewinnen, liegt darin, dass die Funktionäre sich selbst zu wahren Parteifunktionären mit Partei- und Volksverbundenheit vorbereiten.
   Die Zentrale Kaderschule muss das Augenmerk auf die Stählung der Parteiverbundenheit und zugleich die Lehre und Erziehung dafür richten, die Studenten mit der Volksauffassung unserer Partei auszurüsten, damit sich alle Studenten den Geist und die Charakterzüge aneignen, mit Überzeugung und Herzlichkeit dem Volk zu dienen.
   Es wäre ratsam, mit lebendigen Beispielen in Kenntnis zu setzen, dass die erste Generation, die dem Genossen Kim Il Sung folgend die Revolution begann, nur mit dem Glauben an die Wahrheit – die Revolution wird siegen, wenn man die Kraft der Volksmassen vereint – kämpfte, und wie sie sich dafür anstrengte, die Menschen einen nach dem anderen auf die Seite der Revolution zu gewinnen.
   Es ist unerlässlich, die Studenten mit den Methoden der Arbeit unserer Partei mit den Massen tiefgreifend vertraut zu machen, damit sie immer unter dem Volk leben und die Fähigkeit entwickeln, mit geschickter Arbeitsmethode und richtigem Arbeitsstil die Massen zu erziehen und zu mobilisieren, auch wenn sie einer fremden Wirklichkeit begegnen mögen.
   Wichtig ist die Frage dafür, die Bildung in der Parteischule weiter der praktischen Parteiarbeit anzunähern und die mit der Wirklichkeit eng verbundene lebendige Bildung zu geben, deshalb muss man die in der Arbeit mit den Menschen, also mit den Massen errungenen Erfahrungen und Methoden aktiv ausfindig machen und in den Vorlesungen durchsetzen.
   Ich denke, auch die Methode, von den Studierenden jede Funktionäre, die bei der Arbeit in ihrem Amt mit den Massen gut arbeiteten und auffallende Erfolge errangen, auf Workshops und Präsentationen auftreten zu lassen, müsste wirklichkeitsnah und wirksam sein.
   Die Studenten des 6-monatigen Kurses für Weiterbildung werden bald ihren Kurs abschließen. Sie und alle anderen Absolventen dieser Schule dürfen nicht vergessen, dass Sie Kinder des werktätigen Volkes, die von unserer Partei ausgebildeten wahren Diener des Volkes und avantgardistische Kämpfer sind, und müssen sich immer um die Ausbildung und Stählung bemühen, um zu jenen Funktionären zu werden, die von den Massen geliebt und anerkannt werden.
   Die Zeit von heute braucht die Parteifunktionäre mit Qualifikation als Spezialisten, die mit neuer und unternehmungslustiger Arbeitseinstellung und innovatorischer Einsicht zu denken und zu praktizieren verstehen.
   Ein geschickter politischer Aktivist, der auch in jedem Bereich und jeder Arbeitseinheit mit parteipolitischer Einsicht die Sachlagen schnell und genau erfassen, klare Ansicht und wissenschaftliche Maßnahmen treffen, mit den Spezialisten und Talenten kommunizieren und die Organisationen und Massen mobilisieren kann, also jener Funktionär vom Praktikertyp, der mit beharrlicher Tatkraft wirkliche Ergebnisse hervorbringt, ist als Kader unserer Partei zu bezeichnen.
   Die Parteischulen müssen ihre Studenten mit unbeirrten Richtlinien und Programmen, welche im ganzen Verlauf der Gründung, Verstärkung und Entwicklung unserer Partei dargelegt wurden, historisch und systematisch vertraut machen und zugleich ihnen Grundprinzipien und Methodik dafür beibringen, sich mehr Kenntnisse noch schneller anzueignen und anzuwenden. Und sie sollten allseitige Anstrengungen unternehmen, um die Studenten zu Spezialisten für den Parteiaufbau und vielseitig begabten Praktikern zu entwickeln, welche sich in schriftlichen Anleitungen und Bestimmungen für die Parteiarbeit und den Methoden der Parteiarbeit wie für die Leitung verschiedener Sitzungen auskennen.
   Die Parteifunktionäre müssen Redner und Publizisten werden, die die Massen belehren und zur Durchsetzung der Parteipolitik aufrufen.
   Die Parteischulen sollten die Studenten dazu veranlassen, viel Aufsatz zu schreiben und die Aufsätze der anderen zu analysieren und zu bewerten. Und in Vorlesungen, Seminaren und Stunden nach dem Tagesplan sind auch verschiedene Präsentationen regelmäßig zu organisieren, damit man in diesem Prozess seine Redekunst und Schreibfertigkeit, die unentbehrliche Qualifikation des Parteifunktionärs, erhöht.
   Die Parteischulen sind ein pädagogisches Verwaltungsorgan für die Ausbildung von Parteikadern und zugleich eine wichtige Basis für das Studium der Ideen und Theorien über den Aufbau der Partei.
   Die Parteischulen aller Ebenen einschließlich der Zentralen Kaderschule der PdAK müssen die vom ZK der Partei dargelegten Ideen und Theorien wissenschaftlich formulieren und systematisieren und das Studium von Ideen und Theorien der Partei weiter vertiefen, um die Richtigkeit der sich ständig entwickelnden und bereichernden Parteipolitiken zu begründen.
   Es gilt, die Fünf-Punkte-Richtlinie für den Parteiaufbau im neuen Zeitalter und andere neue Ideen über den Aufbau der Partei sowie dringliche theoretisch-praktische Fragen für die Verstärkung der ganzen Partei tiefgründig zu studieren. Auch die Methodik, Wege und Taktiken der Parteiarbeit für die Lösung von Problemen in der Wirklichkeit müssen in den Parteischulen herausgefunden werden.
   Die Parteischulen sind verpflichtet, Vorbilder für die fortschrittliche Bildung zu schaffen und somit die Revolution im Bildungswesen in der neuen Zeit dynamisch voranzutreiben.
   In der Gegenwart wird das Entwicklungstempo der Gesellschaft extrem schnell und der Hebel für Veränderungen erweitert. Aber in den Parteischulen bleibt nach wie vor der alte Zustand nicht überwunden, in dem das alte Wissen systematisiert ist und den Studenten unverändert eingepaukt wird.
   Heute führt ein eintägiger Stillstand eine weite Distanz herbei, die auch bei hundert- und tausendtägigem Wettlauf kaum einzuholen ist.
   Die Wirklichkeit, in der der Kampf für Umwälzungen in der neuen Etappe durchgeführt wird, ist eben ein Prozess, in dem die Parteipolitik entwickelt und bereichert wird.
   Die Parteischulen sollten die Durchdringung der Bildungsinhalte mit der Parteipolitik als ihre Lebensader im Auge behalten und neue Parteipolitiken in Vorlesungen in allen Fächern empfindlich widerspiegeln sowie die Lehrinhalte ständig erneuern, damit die Studenten den Entwicklungstrend der Zeit genau wahrnehmen können.
   Sie müssen auch dabei vorbildlich sein, fortschrittliche Lehrmethoden zu erforschen und einzuführen sowie verschiedene Informationstechnologien in der praktischen Bildung breit anzuwenden.
   Die Verwaltung für die Leitung der Ausbildungseinrichtungen für Parteikader bei der Zentralen Kaderschule der PdAK soll in Zusammenarbeit mit den Bildungseinheiten verschiedener Bereiche entwickelte Lehrmethoden gemeinsam nutzen und Lehrressourcen für eine qualitative Verbesserung der Bildung in den Bezirks-, Stadt- und Kreisparteischulen genügend und rechtzeitig an die Basis weiterleiten.
   Die Zentrale Kaderschule der PdAK muss als eine politische Schule höchster Klasse in der Welt auch in der pädagogisch-administrativen Verwaltung die Posten und Kennziffern weiter erneuern, damit diese im Landesmaßstab als Standard gelten.
   Wie ich wiederholt betone, müssen sich die Parteifunktionäre als Erste verändern, um das Land umzugestalten. Dafür muss sich die Bildung in der Parteischule ändern, und vor allem müssen das ideologische Bewusstsein, die Qualifikation und Fähigkeit der Lehrerschaft der Parteischule erhöht werden.
   Genossen Pädagogen der Zentralen Kaderschule und anderer Parteischulen aller Ebenen, die sich auf den ehrenvollen Posten für die Ausbildung von unseren Parteikadern anstrengen!
   So wie die Früchte vollreif sind, die man fast täglich mit aller Herzensgüte, Gewissen und Schweiß gepflegt hat, kommen auch die Ergebnisse der Bildungsarbeit klar zum Ausdruck.
   Nur wenn man sich im Herzen dessen bewusst ist, wofür man am Lehrerpult steht und mit welcher Einstellung die Lehrautorität wahren soll, und sich würdige Qualifikation und Qualitäten angeeignet hat, ändern sich die Höhe des Lehrerpultes und das Gewicht der Lehrautorität.
   Die Lehrer der Parteischulen sollten beherzigen, dass Sie eher ideologische Wortführer unserer Partei und politische Aktivisten als Pädagogen sind, und die Parteilichkeit und das politische Bewusstheit ständig erhöhen. Und mit umfangreichem Wissen, ausgezeichneter Vermittlungsfähigkeit, hoher wissenschaftlicher Autorität und edlen moralischen Qualitäten müssen sie ihre Studenten erziehen und beeinflussen, damit sie lebenslang die Tage, in denen sie in der Parteischule studierten und heranwuchsen, in guter Erinnerung behalten können.
   Ich glaube, dass Sie Kraft und Enthusiasmus für die heilige Sache dafür einsetzen werden, das strategische Bollwerk für die Gestaltung der hellen Zukunft der PdAK unbesiegbar zu festigen.
   Liebe Studenten, die das Morgen unserer Partei und Revolution auf sich nehmen sollen!
   In der Zeit, als jeder Tag und jede Stunde wertvoll wie Gold sind, studieren Sie in der höchsten Hochschule unserer Republik, einer politischen Schule von Weltrang, unbeschwert und wachsen heran.
   Sie sollten die Erwartung der Partei und des Volkes keinen Augenblick vergessen, sich immer als aktive Studierende und Forscher die Fähigkeiten eine nach der anderen aneignen und so eifrig lesen, dass Sie darauf stolz sein können, während des Hochschulstudiums wirklich viele Bücher gelesen zu haben.
   Eben aus dieser Zentralen Kaderschule müssen zahlreiche allseitig hervorragende und so zuverlässige Stützpfeiler hervorgehen, dass man sie mit jeder Front und jedem Bereich betrauen kann.
   Liebe Genossen!
   Gerade dieser Platz, wo wir mit einem Herzen und einer Seele und mit fester Entschlossenheit zusammenstehen, ist ein weiterer bedeutungsvoller Startpunkt für die Entwicklung unserer Partei und Revolution.
   Der Entschluss, den Sie zu diesem Zeitpunkt fassen, und Ihre künftigen Bemühungen werden in der Zukunft der Partei und des Vaterlandes glänzende Früchte zeitigen.
   Lasst uns gemeinsam diesen ehrenvollen Zeitpunkt von heute an die Zukunft anknüpfen und einen großen Weg zum Aufbau der Partei in der neuen Zeit noch mutiger eröffnen!
   Ruhm der Zukunft der Zentralen Kaderschule der PdAK!