Die „Wiedergeburt“ einer Gemüseart

Er sagte, die Gewächshausfarm Ryonpho sei ein Geschenk des ZK der Partei für die Bewohner des Bezirks Süd-Hamgyong, und zwar in einer so sehr schweren Zeit des Landes.
Nachdem er das Einweihungsband durchschnitt, besichtigte er voller Freude die vollautomatisierten Gewächshäuser. Dabei erklärte er, dass man zwischen den Gewächshäusern die Obstbäume anpflanzen und die Produktion von Gemüse auf ein höheres wissenschaftliches Niveau bringen soll. In einem geräumigen Gewächshaus wuchs viel Paprika grün auf, was nur in der großen Gewächshausfarm zu erleben war.

Großartig, meinte
Er richtete auf den Paprika, den die Koreaner von alters her gern essen, große Aufmerksamkeit. Früher hatte er den Mitarbeitern das Allgemeinwissen über die Beurteilung des scharfen Geschmacks von Paprika erläutert und ihnen ein andermal gesagt, dass man viel Paprika anbauen und mit diesem verschiedene Speisen zubereiten solle.
An jenem Tag sah er sich die schmackhaften Paprika an den Pflanzen an.

An den Pflanzen hänge viel Paprika, sprach er froh und fuhr fort, früher habe es im Bezirk Süd-Hamgyong einen scharfen Paprika namens Sokhu-Paprika gegeben. Im Gewächshaus solle man verschiedene Gemüsearten wie diesen züchten.
Der Sokhu-Paprika war schon seit langem im Bezirk Süd-Hamgyong viel angebaut. Weil er sehr köstlich und wohlriechend war, benutzte man ihn im Bezirk Süd-Hamgyong viel bei der Zubereitung von Speisen.
Aber seit Mitte der 1990er Jahre, wo sich der Staat in einer wirtschaftlich kritischen Situation befand, nahm dessen Anbaufläche allmählich ab. Mit Vergehen der Zeit schwand dieser Paprika aus dem Gedächtnis der Menschen, ja sogar der Eingeborenen. Aber
Um dem Volk ein besseres Leben zu schenken, richtete er auch auf eine kleine Sorte von Paprika großes Augenmerk.
So wird heute dieser Paprika in der Gewächshausfarm Ryonpho gezüchtet.