/ Politik - Volksverbundenheit
Im Wissenschaftlererholungsheim
   Eines Jahres suchte Genosse Kim Jong Un das Wissenschaftlererholungsheim Yonphung kurz vor dessen Einweihung auf. Da besichtigte er auch das Gebäude des Dienstleistungskomplexes.



    In der Eingangshalle im Erdgeschoss sah er einen Verkaufsstand und machte eine fragende Miene.
   Die begleitenden Mitarbeiter kannten nicht den Grund. Genosse Kim Jong Un trat an den Verkaufsstand heran und fragte, was hier zu verkaufen sei.
   Ein Mitarbeiter antwortete, man wolle den Urlaubern Souvenirs verkaufen. Genosse Kim Jong Un sagte, das sei nicht nötig. Das Erholungsheim sei ein Ort, wo die Urlauber gut speisen und sich nach Herzenslust erholen, und kein Ort, wo die Waren verkauft werden.
   Nach der Besichtigung des Bankettsaals soll er wieder zum Verkaufsstand gekommen sein und gefragt haben, zu welchem Zweck dieser Platz geeignet sein könne, so erzählte Ri Jong Im, Führerin im Koreanischen Revolutionsmuseum.
   „Eine Weile lang schwiegen alle. Der verehrte Genosse Kim Jong Un wiederholte mehrmals vor sich hin, wofür der Platz zu nutzen sei. Dann sagte er den Begleitern, es wäre gut, hier ein Fotoatelier für die Urlauber zu errichten. Zur Erinnerung an die Ferien seien die Fotos am besten. Wenn die Wissenschaftler nach Heimkehr den Familienangehörigen und den Kollegen die Fotos zeigten, würden sie sich auch darüber freuen.“
   Genosse Kim Jong Un hatte für die Wissenschaftler ein ausgezeichnetes Erholungsheim errichten lassen und kümmerte sich so sorgfältig um ihren Aufenthalt.