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Ein glückliches Leben nach der Befreiung des Heimatlandes
   Am 15. August 1945 begrüßte das koreanische Volk die Befreiung des Vaterlandes von der Dutzende Jahre langen Kolonialherrschaft des japanischen Imperialismus. Genosse Kim Il Sung hatte den antijapanischen bewaffneten Kampf zum Sieg geführt und das Land wiedererlangt.
   Die Befreiung schenkte dem koreanischen Volk sehr vieles.
   Die wahre Volksregierung wurde errichtet, und die demokratischen Reformen für das Volk wurden durchgesetzt.
   Zuerst wurde das Gesetz über Bodenreform verkündet. Damals bildeten in Korea die Bauern den meisten Teil der Bevölkerung.
   Den Bauern, die vor Befreiung des Landes kein Stück eigenen Acker besaßen und so die Missachtung und Diskriminierung hinnehmen mussten, wurde kostenlos der Boden verteilt. So ging ihr jahrhundertealter Wunsch, mal auf eigenem Boden Ackerbau zu treiben, in Erfüllung.  








   Danach wurden das Arbeitsgesetz, das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Gesetz über die Verstaatlichung der wichtigsten Industriezweige veröffentlicht.
   Durch die demokratischen und volksverbundenen Reformen konnten die Bauern als Herren der Böden, die Arbeiter als Herren der Fabriken und die Frauen, die unter den feudalen Fesseln litten, als ehrenvolle Herrinnen des Staates ein neues Leben führen.
 


   Das volksverbundene und demokratische Wahlsystem gewährleistete allen Koreanern nach der Befreiung wahre politische Freiheit und Rechte. Alle Bürger konnten sich mit dem Recht, zu wählen und gewählt zu werden, an dem Staataufbau beteiligen.
   Als Herren des Staates gestalteten die Koreaner ein neues Vaterland.
   In seiner Rede nach der triumphalen Heimkehr betonte Genosse Kim Il Sung: „Wer Kraft hat, soll seine Kraft, wer Wissen hat, sein Wissen, und wer Geld besitzt, sein Geld geben, somit haben alle zum Aufbau des Landes einen aktiven Beitrag zu leisten.“
   Gemäß seinem Appell unternahmen die Koreaner große Anstrengungen.
   Die Arbeiter von Kangson bauten das Stahlwerk, dessen Wiederherstellung nach der Meinung der japanischen Imperialisten mit Kraft und Technik der Koreaner in 10 Jahren unmöglich sein sollte, in kurzer Zeit wieder auf und erzeugten im Dezember 1945 das erste flüssige Eisen. Die Regulierung des Pothong-Flusses, die die japanischen Imperialisten unter Einsatz von 3 Mio. Menschen zehn Jahre lang nicht beenden konnten, wurde in nur 55 Tagen abgeschlossen. Die Fabriken und Betriebe wurden hintereinander in Betrieb genommen, und die Bauern erzielten reiche Ernte. Am 1. Oktober 1946 wurde die erste koreanische Hochschule, die Kim-Il-Sung-Universität, gegründet.
   Die Menschen und die Landschaft nahmen ein neues Aussehen an, und das ganze Land war voll von Freude und Glück des Volkes.
   Mit der Befreiung des Heimatlandes führten die Koreaner ein sinnvolles Leben.