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Für die Entwicklung der Landwirtschaft
   Mit dem Präsidenten Kim Il Sung assoziiert das koreanische Volk auch das, dass er sich bis zum Ende seines Lebens für die Entwicklung der Landwirtschaft einsetzte.



Ständig auf den Ackerfeldern


   Am 15. August 1945 setzt das koreanische Volk der Dutzende Jahre langen Kolonialherrschaft des japanischen Imperialismus ein Ende und befreite das Land.
   Auf dem Boden des befreiten Landes pflanzte Genosse Kim Il Sung gemeinsam mit den Bauern die ersten Reissetzlinge. Er besuchte ganzes Leben lang die Landwirtschaftsbetriebe und sorgte für eine reiche Ernte auf den Feldern.    
 


   Am 15. April 1954 beging er zum ersten Mal nach dem Krieg gegen die US-Aggressoren seinen Geburtstag, den er ebenfalls auf dem Ackerfeld verbrachte.
   Frühmorgens begab er sich in die Landwirtschaftliche Genossenschaft Samjong im Kreis Junghwa (So hieß sie damals). Am Morgen, wo es noch kühl war, erklärte er den Weg für guten Ackerbau und reiches Leben hiesiger Bauern.
   Als er erfuhr, dass man im Nachbardorf mit Maschinen die Weizensetzlinge pflanzte, fuhr er trotz des schlechten Weges dorthin und sah sich die Arbeit der Bauern an.
   Als die Mitarbeiter ihm mitteilten, dass es eine Wasserquelle gebe, ging er durch gefährliche Sumpfgegend und bestimmte den Bauplatz für Fischzuchtanstalt.
   Am Abend sagte er, er habe mit großer Freude seinen Geburtstag gefeiert. Man erhole sich nicht durch Essen und Mußestunde. Für ihn bedeute die Erholung, dass er sich wohl fühle, weil die Staatsangelegenheiten erfolgreich vonstatten gingen.
   An einem Frühlingstag im Mai 1952 mitten im Koreakrieg gegen die USA und die alliierten imperialistischen Kräfte säte er in der Gemeinde Wonhwa vom Kreis Phyongwon mit den Bauern.
   Um durch die Lösung der Agrarfrage das Volk besser zu ernähren, war er durch das ganze Jahr auf den Ackerfeldern.

Koreanische Ackerbaumethode
 
   Bei der koreanischen Ackerbaumethode geht es darum, gemäß Klima und Naturgegebenheit Koreas und der biologischen Besonderheit der Kulturen den Ackerbau wissenschaftlich zu treiben und auf der Basis der modernen Wissenschaft und Technik die landwirtschaftliche Produktion höchst zu intensivieren. Um die Landwirtschaft anzukurbeln, begab er sich unter die Bauern. Mal halben Tag und mal ganzen Tag führte er Gespräche mit alten und jungen Leuten. Er gab sich nicht damit zufrieden, von den Bauern über ihre Erfahrungen beim Ackerbau zu hören. Er testete sie mehrere Male und untermauerte sie wissenschaftlich-theoretisch und praktisch.



   Kim Sol Hui, Führerin im Koreanischen Revolutionsmuseum, erzählte über Versuchsfelder, die von der Hingabe des Genossen Kim Il Sung zeugten, und sagte.
   „Eines Tages vor ein paar Jahrzehnten rief Präsident Kim Il Sung einige Agrarwissenschaftler zu sich im Wohnhaus. Unter einem Hausgarten versteht man üblich ein Feld mit Zierpflanzen und schönen Blumen.
   Aber der Garten bei seinem Wohnhaus bildete ein Wäldchen mit verschiedenen ökonomisch nützlichen Pflanzen. Auf den Versuchsfeldern, die ordentlich markiert waren, wuchsen Dutzende Sorten Getreide-, Arznei-, Gemüse- und Futterkulturen, die sorgfältig gepflegt wurden.
   Der Präsident empfing freundlich die landwirtschaftlichen Forscher, mit denen er zu Weizen- und Gerstenversuchsfeldern ging. Die Weizen- und Gerstenähren, die er persönlich pflegte, reiften gerade.
   Er sagte: Um in unserem Land mit begrenzten Anbauflächen das Getreide ausreichend zu produzieren, soll man zwei Ernten im Jahr einbringen. Dafür ist vor allem die Sortenfrage wichtig. So betonte und erklärte er verschiedene Anbaumethoden für Weizen und Gerste und sogar auch die künftige Forschungsrichtung.“
   Man wusste damals noch nicht, welche Geschichte jene Weizen- und Gerstenfelder überlieferten.
   Als er im Garten die Versuchsfelder für verschiedene Agrarkulturen verteilte, erkannte er, dass es keinen Platz für Doppelernte von Weizen und Gerste gab.
   Er betrachtete aufmerksam den Garten. Plötzlich wies er auf einen kleinen Teich, schlug vor, ihn mit Erde zu füllen und da die Kulturen zu pflanzen.
   Seine Mitarbeiter baten ihn, den Teich lieber zu bewahren. Denn dieser sollte seiner Erholung dienen.
   Daraufhin antwortete er, er erhole sich, indem er unter die Massen gehe. Warum solle er hier allein Spaziergang machen? So ließ er den Teich unbedingt füllen.
   Dann pflanzte er dort verschiedene Weizen- und Gerstensorten, die er persönlich pflegte und deren Wachstum er viele Jahre beobachtete.
   Der Präsident verwandelte den Garten bei seinem Wohnhaus in Versuchsfelder, wo er die Kulturen anbaute und neue musterhafte Ackerbaumethode schuf.
   Die Versuchsfelder in seinem Hausgarten war die Heimat der koreanischen Ackerbaumethode, die im Land ein neues Zeitalter der wissenschaftlich fundierten Landwirtschaft einleitete. Er opferte sein ganzes Leben, um das Land in ein Paradies des Volkes zu verwandeln.
   Das Volk vergisst nie den Präsidenten Kim Il Sung, der sich um die Entwicklung der Landwirtschaft und die Lösung der Ernährungsfrage des Volkes viel Sorge machte.