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Unter dem Banner des Juche



   Präsident Kim Il Sung war ein hervorragender Mann, der sich sein ganzes Leben lang unter dem Banner des Juche unvergängliche Verdienste um Vaterland, Volk, Zeitalter und Geschichte erwarb.

Die Begründung der unvergänglichen Juche-Ideologie

   Genosse Kim Il Sung, der als Teenager an der Revolution für die Befreiung des Vaterlandes teilnahm, suchte nach einem neuen Weg der koreanischen Revolution.



   Damals befassten sich die früheren Kommunisten und die Nationalisten Koreas getrennt von Volksmassen mit Machtkampf und droschen nur leeres Stroh.
   Genosse Kim Il Sung entschloss sich dazu, sich im Gegensatz zu ihnen einen völlig neuen Weg für die koreanische Revolution zu bahnen.
   Er entfaltete nicht im Arbeitszimmer die wissenschaftlich-theoretische Tätigkeit zum Studium der vorangegangenen progressiven Ideologien, sondern ging zur Bevölkerung und rüttelte sie zum antijapanischen revolutionären Kampf auf. Während dieser revolutionären Praxis und Tätigkeit entdeckte er die Wahrheit der Juche-Ideologie.
   Um die Revolution durchzuführen, sollte man unter die Volksmassen gehen und gestützt auf sie kämpfen. Egal, ob man von anderen anerkannt wird oder nicht, hat man die Revolution seines eigenen Landes voller Verantwortung selbstständig voranzutreiben. Das formulierte er als Wahrheit der Revolution.
   Dann verkündete er am 30. Juni 1930 auf der historischen Kaluner Konferenz die Begründung der Juche-Ideologie.
   An einem Tag im April 1994 beantwortete Präsident Kim Il Sung mehrere Fragen von den Journalisten der USA, die die DVR Korea besuchten.
   Kim Jong Chol, Abteilungsleiter der Akademie der Gesellschaftswissenschaften, sagte: „Der Präsident äußerte im Interview wie folgt: Ich lese gern Bücher, gehe unter die Bevölkerung und unterhalte mich mit den Bürgern. Das dürfte ich als meine Liebhaberei bezeichnen. Mein klügster und belesenster Lehrer ist das Volk. Im Volk sind sowohl die Philosophie als auch die Ökonomie oder die Literatur präsent. Deshalb begebe ich mich stets unter das Volk und lerne von ihm. Während des Kampfes um die Unabhängigkeit und das Gedeihen des Vaterlandes fand ich die Wahrheit, dass man stets siegreich sein wird, wenn man dem Volk vertraut und sich auf das Volk stützt, dass man aber stets Niederlagen erleiden muss, wenn man sich vom Volk abwendet und von ihm dann allein gelassen wird. An diese Wahrheit als meinen Leitspruch habe ich mich bei der Führung der Revolution und des Aufbaus gehalten. Ich vertraue den Volksmassen als Souverän der Revolution und des Aufbaus und stütze mich auf ihre Kraft. Darin besteht eben meine politische Philosophie, und ich nehme an, das hat mich dazu veranlasst, mein ganzes Leben für das Volk einzusetzen.“

Die Führung der Revolution und des Aufbaus
unter dem Banner des Juche


   Präsident Kim Il Sung entwickelte die Juche-Ideologie weiter und machte unter deren Banner das Vaterland und Volk würdevoll, indem er lebenslang die Juche-Ideologie in allen Bereichen der Revolution und des Aufbaus durchsetzte.



    Unter dem Banner des Juche leitete er den 20-jährigen antijapanischen revolutionären Kampf zum Sieg und verwirklichte schließlich die historische Sache der Befreiung des Vaterlandes.





   In der Zeit des Aufbaus der neuen Gesellschaft baute er auf eigene Art und Weise sowohl die Partei als auch die Macht und die Armee auf. Im Vaterländischen Befreiungskrieg, der in den 1950er Jahren durch Invasion der US-Armee entfesselt wurde, errang er mithilfe der eigenschöpferischen Kampfmethode und der Kraft des Volkes der DVR Korea den Sieg.
   Auch die Revolution und den Aufbau des Sozialismus trieb er nach der Linie und dem Kurs des Juche mit der Kraft des Volkes erfolgreich voran. Durch die Durchsetzung der Juche-Ideologie baute er in diesem Land den Sozialismus koreanischer Prägung auf, der sich auf der soliden Basis der Souveränität in Politik, Wirtschaft und Landesverteidigung ununterbrochen entwickelte.
   Der Abteilungsleiter der Akademie der Gesellschaftswissenschaften, Kim Jong Chol, sagte, der Präsident habe im Juni 1992 mit dem Vorsitzenden der Arbeiterpartei-Kommunisten Schwedens ein Gespräch geführt.
   Er fuhr fort: „Präsident Kim Il Sung meinte: Die ehemaligen sozialistischen Länder in Osteuropa brachen zusammen aus folgendem Grund: Erstens waren die Staatsmänner der besagten Länder in Kriechertum verfallen und himmelten eine Großmacht an. Chruschtschow riet mir einst, dass auch Korea in den RGW eintreten solle. Wir lehnten dies allerdings ab. Ich sagte zu ihm: Unser Land hält dem Internationalismus die Treue, wenn es durch das Schaffen aus eigener Kraft mit Erfolg den Sozialismus aufbaut, auch wenn es dem RGW nicht beitritt.
   Die osteuropäischen sozialistischen Länder, die RGW-Mitglieder waren und Kriechertum betrieben, gingen alle unter. Unser Land, das an Souveränität festhält und dem RGW nicht beitritt, existiert weiter.“
   Einmal fragte ihn ein ausländischer Journalist, in welcher Hinsicht die Juche-Ideologie weiterentwickelt werden könnte. Daraufhin antwortete er: Auf der Basis des revolutionären Grundprinzips der Juche-Ideologie schaffen wir die richtige Strategie und Taktik für Aufbau des Sozialismus und Kommunismus. Durch die Lösung der praktischen Fragen in der Revolution und beim Aufbau werden unsere revolutionäre Ideologie und Theorie weiterentwickelt.
   Die großartigen Verdienste des Präsidenten Kim Il Sung, die unvergängliche Juche-Ideologie begründet und unter deren Banner das Vaterland und Volk, die Epoche und Geschichte geleitet zu haben, werden für immer unvergessen bleiben.