/ Politik - Volksverbundenheit
Der Windzug durch das Fenster
   Bei der Sache für das Volk gibt es keine größere oder kleine Sache. Von diesem Standpunkt aus richtet der verehrte Genosse Kim Jong Un immer auf das Leben der Bevölkerung große Aufmerksamkeit.
   Es geschah am 30. Mai 2012, als er die neu gebauten Wohnhäuser in der Changjon-Straße der Hauptstadt Pyongyang besichtigte.
   In einem Hochhaus stieg er mit dem Fahrstuhl bis zur letzten Etage, und zwar zum 44. Geschoss.
   In einer Wohnung öffnete er das Fenster, überblickte das neu gestaltete Mansudae-Gebiet und machte das Fenster wieder zu.



   Er ließ aber die Fensterklinke nicht los, lauschte eine Weile, legte dann an die Ritzen seine Hand und sagte, irgendwo durch das Fenster des Balkons scheine es zu ziehen.
   Er fuhr fort, wenn der Wind durch das Fenster pfeife, sei es im Winter kalt, und die Leute im Raum könnten nicht richtig schlafen. So müsse man die Fehler korrigieren.
   Da er die Interessen und Bequemlichkeiten des Volkes für das Wichtigste hielt und verabsolutierte, dachte er schon beim winzigen Windzug an die Unbequemlichkeit des Volkes.
   An dem Tag ermaß er im anderen Wohnhaus zuerst den Windzug im Balkon auf der höchsten Etage.
   An den Fenstern der hohen Wohnhäuser in der Changjon-Straße ist heute der Windzug nicht mehr zu hören.
   Die Geschichte von jenem Tag überliefert die erhabene Volksanschauung des Genossen Kim Jong Un.