Der freiwillig gewählte Weg
Sowohl die Betriebe als auch die Forschungsanstalten intensivieren die Arbeit dazu, den steigenden Bedarf an Eisen und Stahl genügend zu decken und deren Qualität zu erhöhen.
Unter ihnen sind auch die Wissenschaftler der Fakultät für Metallurgie der Technischen Universität „Kim Chaek“, die dabei eine wichtige Rolle spielten, gestützt auf einheimische Rohstoffe einen neuen Produktionsprozess für aktiven Branntkalk zu etablieren.
Das Forscherteam der Fakultät, darunter auch der Abteilungsleiter Choe Rim Ho, beschäftigt sich seit 2017 mit der Erforschung des aktiven Branntkalks.
Wenn mit gutem Ätzkalk die Raffinierungsausbeute im Stahlerzeugungsprozess erhöht wird, verbessert sich die Qualität des Stahls beachtlich.
Zwar wusste jeder Techniker von der Bedeutung dieser Sache, traute sich aber nicht zu dieser Forschungsarbeit. Ein wichtiger Grund dafür war, dass die Forschung auf diesem unerschlossenen Gebiet viel Mühe und Not kostet.
Aber der Abteilungsleiter Choe Rim Ho übernahm freiwillig dieses wichtige Forschungsprojekt.
Viele waren damals skeptisch und rieten ihm, ein Misserfolg würde nur seine Ehre beeinträchtigen. Trotzdem ging das Forschungsteam einschließlich Choe Rim Ho daran, auf einheimische Weise den Branntkalk von hoher Qualität herzustellen.
Die wiederholten grundlegenden Experimente und Simulationsrechnungen bewiesen wissenschaftlich, dass die Produktion des hochreinen aktiven Branntkalks möglich ist. Die Forscher begannen mit dem Bau des neuen Produktionsprozesses, was nicht einfach war. Man hatte weder notwendigen Entwurf noch ausreichende Rohstoffe. Durch enges Teamwork gelang es den Wissenschaftlern, den Prozess zu gründen.
Ihr Forschungserfolg wurde im 39. Wissenschaftlich-Technischen Festival der Technischen Universität „Kim Chaek“, das im vergangenen Februar unter dem Motto „Ständiges Wachstum der wissenschaftlich-technischen Kraft“ stattfand, hochgeschätzt.

Der Abteilungsleiter Choe Rim Ho erzählte über die Bedeutung des Baus vom Produktionsprozess für den hochreinen aktiven Branntkalk.
„Mit der Etablierung der Technik für Produktion des aktiven Branntkalks wurde die schwerste Frage bei der Erhöhung der Stahlqualität, und zwar die Beseitigung von Schwefel und Phosphor, gelöst. Damit wurde die feste wissenschaftlich-technische Garantie geschaffen, die Stahlindustrie des Landes aufs Weltniveau zu bringen. Auf der Basis des Erfolgs werden wir diese Technik weiterentwickeln und die Methode für Verbesserung der Stahlqualität vervollkommnen. Das ist ein Beitrag dazu, die Basis der Selbstständigkeit zu verstärken.“
Getreu den Beschlüssen des historischen 9. Parteitages der Partei der Arbeit Koreas strengen sich die Forscher an, die Metallindustrie des Landes wissenschaftlich-technisch zu untermauern.