Buntes Knetporzellan aus der Zeit Koryo
Die Koryoer machten durch die Herstellung des Koryo-Porzellans mit schönen Farben, Mustern und außergewöhnlichen Formen das Land berühmt.


Neben dem hellblauen Porzellan gehört auch das bunte Knetporzellan zum kulturellen Reichtum, der von hoher Porzellankunst der Koryo-Zeit zeugt.
Dr. Jang Chol Man, Abteilungsleiter des Archäologischen Instituts der Akademie der Gesellschaftswissenschaften, sagte, dass das bunte Knetporzellan das traditionelle Porzellanerbe von Ende des 11. Jh. bis Mitte des 12. Jh. war. Er fuhrt fort:
„Das Koryo-Porzellan teilt sich durch deren Hauptmerkmale Grundton, Oberflächenfarbe und Herstellungsmethode in Hellblaues, Weißes, Schwarzes, Schminken, buntes Knetporzellan usw. ein.
Für die Herstellung des bunten Knetporzellans werden zuerst Ton für hellblaues Porzellan und Ton für weißes Porzellan mit unterschiedlichem Eisenoxyd-Gehalt und roter Ton mit hohem Eisenoxyd-Gehalt einzeln geknetet, dann gemischt, zu Geschirr geformt, hellblau glasiert und schließlich gebrannt.
Außen und innen entstehen Masermuster in gemischten Farben von weiß, blau und schwarz. Nach der Methode des Knetens sehen die Muster verschieden wie schräg und quer aus.
Die bunten Knetporzellane aus der Koryo-Zeit wurden in beschränkten Gebieten produziert. Nur wenige davon sind überliefert.
Man empfindet die Idee der Keramiker Koryos, neue Werke zu schaffen, und ihr reichliches künstliches Gemüt.“
Das Koryoer bunte Knetporzellan wurde aber bald vergessen. Die grundlegenden Unterlagen für dessen Herstellungskunst wurden nicht weitgehend fortgesetzt. Die wenigen Erbstücke verschwanden durch die Politik der japanischen Imperialisten zur Vernichtung des koreanischen Kulturerbes.
Dank der Politik der Regierung der Demokratischen Volksrepublik Korea zum Schutz des nationalen Erbes erschien die Kunst des Koryoer bunten Knetporzellans nach langer Zeit wieder und wurde im Mai 2015 als staatliches nichtmaterielles Kulturerbe eingetragen.