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Die 5 Revolutionsopern Koreas
   In der Demokratischen Volksrepublik Korea gibt es Bühnenstücke, die 5 Revolutionsopern heißen.
   In der ersten Hälfte der 1970er Jahre vollzog sich unter der Führung vom Genossen Kim Jong Il eine Revolution der Oper. 
   Dadurch kamen ganz neue und originelle Opern zur Welt, in denen die alten Theorien und Formen der Opernkunst, die sich noch nicht vom jahrhundertealten Schema befreite, völlig überwunden wurden.
   Das Besondere in der originellen Oper im Stil der Oper „Ein Meer von Blut“ besteht darin, zuerst den bisher fest gewordenen Sprechgesang abgeschafft und die Lieder in Strophenform gestaltet zu haben und zweitens den Begleitgesang, der bis dahin nicht vorhanden war, eingeführt und ihn als ein wichtiges Darstellungsmittel in der Oper angewandt zu haben. Der Tanz wurde zu einem unentbehrlichen Darstellungsmittel. Die alte Bühnenstruktur wurde abgeschafft, stattdessen führte man die bewegliche und plastisch wirkende Bühne ein, die beim Publikum den Eindruck erweckt, als ob es ein wirkliches Leben sähe. Das war die Erschließung einer neuen Sphäre in der Opernkunst.


5 Revolutionsopern

   Mit der Dramatisierung des klassischen Meisterwerkes „Ein Meer von Blut“, das Genosse Kim Il Sung in der Zeit des antijapanischen revolutionären Kampfes schuf, begann die Opernrevolution. So kam eine neue Art der Revolutionsoper im Stil der Oper „Ein Meer von Blut“ zur Welt.
   Am 17. Juli jährt sich die Schaffung der Revolutionsoper „Ein Meer von Blut“ zum 53. Male. Die Revolutionsoper „Ein Meer von Blut“ aus dem gleichnamigen klassischen Meisterwerk wurde im Juli Juche 60 (1971) geschaffen.
   Eine naive Frau lernt in der Lebensnot langsam die Revolution kennen und beginnt zu kämpfen. Es erklärt das Gesetz, dass es dort, wo es Ausbeutung und Unterdrückung gibt, der Widerstand des Volkes entsteht.
   Die Juche 60 (1971) geschaffene Revolutionsoper „Die Erzählung über eine Lazarettschwester“, Trägerin des Volkspreises, stellt eine junge Krankenschwester der Koreanischen Volksarmee dar, die im Vaterländischen Befreiungskrieg von 1950 bis 1953 bis zum Tode dem Obersten Befehlshaber Kim Il Sung und der Partei der Arbeit Koreas treu gewesen war.
   Die ebenfalls mit dem Volkspreis ausgezeichnete Revolutionsoper „Wald, erzähle“  wurde Juche 61 (1972) kreiert. Gezeigt wird ein illegaler Kundschafter der antijapanischen Partisanenarmee, der während des antijapanischen revolutionären Kampfes alle Schwierigkeiten im feindlichen Hinterland überwindet und seine Aufgabe gut erfüllt.
   Die Revolutionsoper „Das Blumenmädchen“, Dramatisierung des gleichnamigen klassischen Meisterwerkes, wurde Juche 61 (1972) auf die Bühne gebracht. Man stellt die elende Realität Koreas von 1920er bis Anfang der 1930er Jahre und das bittere Leben des heimatlosen Volkes dar, wodurch die Notwendigkeit der Revolution tiefgreifend erklärt wird.





   Diese Revolutionsoper wurde in vielen Ländern aufgeführt. Das Titellied „Blumenmädchen“ ist sowohl in Korea als auch in vielen Ländern wohlbekannt.
   Die Revolutionsoper „Das Lied vom Gebirge Kumgang“ erschien Juche 62 (1973). Es wird eine Geschichte gezeigt, dass sich ein Mann und seine Tochter, die in der Zeit der Kolonialherrschaft der japanischen Imperialisten voneinander getrennt wurden, erst nach 20 Jahren im sozialistischen Vaterland wiedersehen.
   Die 5 Revolutionsopern Koreas bereichern die kulturelle Schatzkammer der Menschheit.