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Ri Kyu Bo und sein langes Epos „König Tongmyong“
   Ri Kyu Bo war ein bekannter Dichter Koryos, das von 918 bis 1392 existierte. Er wurde in seiner Kindheit ein Wunderkind für Dichtung genannt und schrieb viele ausgezeichnete Werke. Eines von seinen repräsentativen Werken ist das lange Epos „König Tongmyong“, das im Jahr 1193 geschrieben wurde.
   Der König Tongmyong war Gründer Koguryos, das von 277 v. Chr. bis 668 n. Chr. bestand. Sein Name war Ju Mong.



   Das Gedicht zeigt den Werdegang von Koguryo, das in der koreanischen Geschichte das mächtigste Land war. Geschildert wurden die Liebe zur Geschichte des Landes und die Kritik an Korruption und Unfähigkeit der Feudalherrscher.
   Prof. Dr. Ri Song, Chef des Instituts für Nationale Klassik der Akademie der Gesellschaftswissenschaften, sagt: „Das Epos teilt sich in Prolog, Hauptinhalt aus 2 Teilen und Epilog. Der erste Teil des Hauptinhaltes enthält die Geschichten über den Ju Mongs Vater Haemosu und der zweite Teil die über den Aufbau Koguryos. Der Dichter lobt die Zeit des gedeihenden Koguryos.“


   Kritisiert wurden durch Hochschätzung des Königs Tongmyong die Herrscher, die den patriotischen Geist der Koguryoer nicht bewahrten.
   In der Darstellung der Hauptfiguren verbinden sich organisch die epischen und lyrischen Elemente. Auch das romantische Streben des Dichters ist wahrzunehmen.
   Das Epos „König Tongmyong“ ist dank des patriotischen Gefühls und des kritischen Geistes gegenüber der damaligen Realität einigermaßen von Bedeutung.
   Als ein langes Epos ist das Gedicht das erste unter den bisher bekannten Werken in der Geschichte der koreanischen Dichtung. In dieser Hinsicht ist es ein wertvolles Kulturerbstück von literaturgeschichtlicher Bedeutung.